Grabhügel von Gamla Uppsala Gestern haben wir mal einen Fahrradausflug mit Kulturbeilage gemacht. Wir haben also Touris gespielt und sind mit einer Gruppe anderer deutscher Austauschstudenten nach Gamla Uppsala gefahren. Das sind Grabhügel, in denen die vorviktorianischen Könige (zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert) samt einiger Kostbarkeiten für ihre letzte Reise begraben wurden. Außerdem befindet sich in unmittelbarer Nähe die älteste Domkirche von Uppsala, die Mitte des 11. Jahrhunderts gebaut wurde. Als wir ankamen wurde in ihr aber gerade eine Hochzeit gefeiert, so dass wir ein bisschen warten mussten bis wir sie anschauen konnten. Eigentlich war das eine sehr niedliche kleine Kirche, aber ein bisschen makaber fanden wir, dass die Kuppel mit Totenköpfen und Sanduhren dekoriert war.
Kirchhof Anschließend haben wir erstmal eine kleine Kaffeepause gemacht. Das ist übrigens sehr schwedisch und heißt Fika. In einem kleinen Café haben wir also Kakao getrunken und kremig-schokoladigen Schokoladenkuchen gegessen, die Schweden wissen echt wie man den macht. Endlich hat mal jemand erkannt, dass mehr Schokolade als Mehl in einen richtigen Schokoladenkuchen gehört.
Danach waren wir noch in dem zu Gamla Uppsala gehörenden Freilichtmuseum. Alledings waren die größere Attraktion die Schafe auf dem anliegenden Grundstück, die wir mit geklauten Äpfeln gefüttert haben. Es ist echt faszinierend, wie so ein Schaf an einem Apfel im Mund so lange herumkauen kann bis es den Gripsch sauber abgenagt hat.
Deutsche Austauschstudenten In dem Freilichtmuseum entstand übrigens auch das formschöne Gruppenbild. Vordere Reihe: Kerstin, Bettina und Tilman (falls ihr uns nicht erkannt habt), Achim. Hintere Reihe: Antje, Katrin, Philipp, Timo, Vera.
Achim und Katrin sind übrigens das andere deutsche Paar, das auch in Lilla Sunnersta wohnt und an diesem Tag das gleiche Schicksal teilen musste, stolze 25 km zurückzulegen. Sie kommen aus Bonn und studieren Biologie (Katrin) und Physik (Achim). Die beiden sind übrigens sehr cool und wir haben daher echt Glück, dass sie nur zwei Häuser weiter wohnen. Außerdem kennen sie alle Zitate aus Mystery Science Theater 3000!